»Jeder sieht, was Du zu sein scheinst, aber nur wenige erfassen, was Du in Wirklichkeit bist«
Jeder Mensch möchte auch mit zunehmendem Lebensalter gut aussehen. Die ästhetisch-plastische Chirurgie, die in den letzten Jahren ein hohes Maß an Perfektion erlangt, soll die Lebensqualität bei immer höher werdender Lebenserwartung erhalten und verbessern. Wir streben eine Harmonie zwischen unserem inneren Empfinden und dem äußeren Erscheinungsbild an. Denn ein harmonisches Äußeres ist eine wesentliche Voraussetzung für Selbstsicherheit und seelisches Glück.
Die Plastisch-Ästhetische Chirurgie stellt die Königsdisziplin der kreativen Chirurgie dar. Dabei ist wiederum die Gesichts-und Facelift-Chirurgie mit dem Mount Everest zu vergleichen, den Arzt und Patient nur gemeinsam als Team unter den besten Vorraussetzungen erreichen können. Denn nicht alleine ein Facharzttitel oder das chirurgische, handwerkliche Können des Chirurgen sind entscheidend, sondern vielmehr ein Schönheitssinn und ein ästhetisches Empfinden, welche dem behandelnden Arzt gegeben sein müssen und in jahrelanger plastisch-chirurgisch-ästhetischer Erfahrung verfeinert werden. Das chirurgische Umsetzen von Schönheitskonzepten, das zu einer ästhetischen Harmonie führt und dabei natürliches, unoperiertes Aussehen erzeugt, ist das hochgesteckte Ziel der ästhetischen Chirurgie.
Vielfach kreisen Fragen durch den Kopf des selbstkritischen Patienten, wie zum Beispiel:
„Ich habe eine gute Figur, aber nach dem Stillen mehrerer Kinder ist meine Brust unattraktiv geworden oder die Bauchdecke erschlafft. Wer garantiert mir eine schöne Brustform mit Erhalt der Stillfähigkeit und der Sensibilität? Kann ich eine ansehnliche und schöne Bauch- und Taillenform wieder erreichen?“
„Meine Brust ist zu groß, schwer oder zu klein oder zu schlaff. Wie sehen die für mich geeigneten Behandlungsmethoden aus? Ist bei kleiner, schlaffer Brust die Vergrößerung mit Implantaten der einzige Ausweg?“
„Ich fühle mich jung-frisch-vital, sehe aber müde aus. Meine feminine (maskuline) Ausstrahlung lässt nach. Wie kann man diese wiederherstellen? Wie lange hält ein Facelfit? Kann mir ein verjüngtes natürliches, unoperiertes Aussehen nach dem Eingtiff garantiert werden?“
„Jeden Tag erscheinen neue „Facelift-Methoden“. Was taugen diese?! Zahllose „Faltenfiller“ überschwemmen den Markt, welche haben keine Nebenwirkungen? Was kann ich mit Faltenunterspritzung überhaupt erreichen?“ Was darf man mit sich machen lassen, nur weil es „schnell-schnell“ geht oder „minimal-invasiv“ ist?
„Mein Profil ist durch ein Doppelkinn verstrichen oder durch eine Höckernase unattraktiv“
Die Vielfalt der aufgeworfenen Fragen beschäftigen abertausende Frauen (und Männer). Das Suchen nach möglichen Lösungen, sowie die daraus resultierende Verunsicherung, wer der geeignete Facharzt auf diesem Gebiet sein könnte und mehr noch, wer wohl hoch-spezialisiert für die individuelle Problemstellung ist, stellt für die meisten Patienten ein großes Problem dar.
Kein Patient wünscht eine Operationsmethode und er darf trotz der vielfältigen „Angebote“ nicht das angestrebte Ziel aus den Augen verlieren, welches er gemeinsam mit dem behandelnden Arzt erreichen will und soll:
Die Wiederherstellung der jugendlichen individuellen Frische, Dynamik und Ausstrahlung und die Harmonisierung von Körperformen. Der Erfolg der Behandlung wird durch das Streben des Chirurgen nach größtmöglicher Perfektion innerhalb des Behandlungskonzeptes erreicht. Deshalb müssen Plastische Chirurgen Künstler sein, denn Schönheit liegt in der Natürlichkeit und Wiederherstellung der Harmonie eines Gesichtes oder von Körperformen. Wichtig ist es, dem Patienten mit übersteigerter Erwartungshaltung, die Grenzen des Machbaren aufzuzeigen.
Der Patient wünscht einen möglichst risiko- und komplikationsarmen Verlauf mit maximaler Haltbarkeit des Resultates. Entscheidend sind nicht „Mini“-Eingriffe mit kurzer Haltbarkeit sondern die seriöse ausgewählte Methode, die die Qualität eines Ergebnisses sichert. Die Zusammenarbeit mit hoch-spezialisierten Anästhesisten, welche modernste Anästhesie-Narkosemethoden einsetzen, sollte neben „schonender-individuell abgestimmter Anästhesieverfahren (z.B. Analgosedierung - „Dämmerschlaf“) eine möglichst komplette Schmerzfreiheit garantieren: „Wer schön sein will, muß nicht leiden“.
Da die Chirurgie nicht das Ziel ist sondern der Weg, sollte für diesen eine Chemie-Sympathie zwischen dem beratenden Arzt und seinem Patienten über das aufklärende und beratende Gespräch entstehen. Die eingehende Voruntersuchung, alle Informationen über die Philosophie, Möglichkeiten, Art und Weise der individuellen Therapie, den optimalen Zeitpunkt, das Aufzeigen von etwaigen Risiken und Komplikationen und schließlich die Behandlung des Patienten sollten unter dem Motto stehen: „Dieser Mensch könnte meine Mutter, Frau oder Tochter sein.“ Das Ergebnis muß nicht nur „schön“ sein, sondern der Patient muß sich selbst gefallen und er sollte vor der Operation wissen, wie er z. B. nach einem Facelift aussehen wird, denn er möchte so aussehen, „wie früher als ich mir gefallen habe und nicht wie jemand anders“!
Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche und vor allem über Jahre hinweg haltbare Operation sind eine fundamentierte Facharzt-Ausbildung, ein ausgeprägter Schönheitssinn und Hang zur Perfektion des Operateurs sowie eine langjährige Berufserfahrung.
Zahlreiche Kollegen hospitieren Jahr für Jahr in unserer Klinik, um von unseren Erfahrungen und Techniken zu lernen und profitieren. Neben der Gestaltung und Ausrichtung von Operationskursen, liegen weiter Aktivitäten bei Vorträgen auf nationalen und internationalen Kongressen, sowie informierende und weiterbildende Vortragsveranstaltungen für interessierte Menschen und Laienpublikum. Gerade die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit über Vor- und Nachteile, Gefahren und Risiken der ästhetischen Chirurgie, Erfolg versprechende Therapiekonzepte und letztendlich die Philosophie der plastisch-ästhetischen Chirurgie liegen mir dabei am Herzen.
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