Eine Nasenkorrektur bezeichnet die operative Veränderung bzw. Verbesserung der Nase. Die Nasenkorrektur findet bei angeborenen Verformungen der Nase wie z.B. der Sattelnase oder Nasenhöcker Verwendung. Eine Nasenkorrektur wird aber auch nach Formveränderungen, bedingt durch Verletzungen, wie beispielsweise der traumatischen Höckernase oder Schiefnase angewandt.
Die Operationsmethode der Nasenkorrektur geht zurück auf den deutschen Chirurgen Jacques Joseph. Er entwickelte die moderne Nasenkorrektur während des 1. Weltkrieges. Um sichtbare Narben zu vermeiden, werden die operativen Schnitte bei der Nasenkorrektur meist im Naseninneren vorgenommen. Dies ist z.B. der Fall bei der Nasenkorrektur der Höckernase oder der Sattelnase. Der Eingriff der offenen Nasenkorrektur wird bei der Verbesserung der Nasenspitze oder der Nasenflügel, sowie bei komplexen Nasenoperationen eingesetzt. Bei einer rekonstruktiven Nasenkorrektur wird mittels Gewebeverpflanzung von anderen Körperstellen die Nasenform wiederhergestellt.
Von äußerster Wichtigkeit ist bei einer Nasenkorrektur das Bewahren des natürlichen Aussehens. Die Nase muss zu dem Gesicht und dessen gesamten Erscheinungsbild passen. Ebenso wichtig ist bei der Nasenkorrektur aber auch, dass durch die Nasenkorrektur die natürliche Funktion der Nase nicht beeinträchtigt sondern beibehalten oder gegebenenfalls verbessert wird.