Stirnlift

 

Im Laufe der Zeit bilden sich im Rahmen des natürlichen Altersprozesses jedem Menschen durch die Mimik Stirnfalten, Zornesfalten und Krähenfüße rund um die Augen und an der Stirn. Durch das Absinken der Augenbrauen entsteht überschüssige Haut, die in einem Pseudo-Hautüberschuss am Oberlid und im Schläfenbereich mündet und in einem erschlafften Aussehen mit traurig-müden Augen resultiert. Schwerwiegendere Befunde wie diese sind allein durch beispielsweise Botox oder Faltenunterspritzungen nicht zu beseitigen, ein subkutanes Stirnlift bietet hier die bessere Therapielösung.

 

Ein subkutanes Stirnlift wird oftmals in Kombination mit einer Straffung der Augenbrauen an den Seiten durchgeführt, um ein optimales und lang anhaltendes Ergebnis mit seitlich geöffneten Augen, bei denen die Krähenfüße größtenteils beseitigt sind, zu erreichen. Bei einem klassischen Stirnlift mit hairlinecut folgt der Eingriff mittels einer klassischen abgeschrägten Schnittführung kurz hinter dem Haaransatz von Schläfe zu Schläfe.

 

Als weniger invasive Maßnahme gilt heute das endoskopisch durchgeführte Stirnlift. Dies ist ein Trugschluss, denn lediglich die äußere Schnittführung kommt  bei einem endoskopischen Stirnlift mit meist sechs ungefähr 1cm-langen Schnitten aus. Ansonsten wird auch bei einem endoskopischen Stirnlift der gesamte Stirnbereich jedoch auf dem Knochen (unter der Knochenhaut) gelöst. Erschwerte Übersicht, mangelnde Zugangsmöglichkeiten und vor allem die fehlende Möglichkeit die Falten auf der Stirn zu beseitigen, sowie überschüssige Haut zu entfernen und die Augenbrauen zu heben und damit das Auge zu öffnen ,machen diese „minimal invasive Stirnlift-Technik" zu einer eingeschränkt haltbaren Prozedur, die ein nur wenig sichtbares Ergebnis bringt.

 

Viele Patienten die das Stirnlift als zu invasiven Eingriff empfinden und lieber eine Oberlidstraffung bevorzugen, müssen mit der Tatsache konfrontiert werden, dass es in der Natur des Menschen liegt, sich am liebsten einem minimalen Eingriff zu unterziehen, der aber gleichzeitig ein maximales Ergebnis bewirken soll. Da diese Gleichung nur selten aufgeht, unterziehen sich trotzdem, oder aufgrund falscher Aufklärung, viele Patienten dann lieber nicht beispielsweise einem Stirnlift, sondern fälschlicherweise nur einer Lidstraffung.

 

Dieses behebt aber nicht das Problem, wie es ein Stirnlift tun würde. Denn die Hauptursache des Hautüberschusses, verursacht durch die absinkenden Augenbrauen, ist im Stirnbereich selbst zu finden. Im Gegensatz zum Stirnlift stellt eine Lidstraffung nur eine befriedigende Therapie dar, wenn es sich um einen echten Hautüberschuss im Lidbereich handelt. Sie kann als ergänzende Maßnahme zum Stirnlift notwendig sein, vor allem wenn sich in der Lidumschlagsfalte Fettgewebe (meist nasal) „vorwölbt“.

 

In einem persönlichen Beratungsgespräch beantworte ich gerne Ihre Fragen und bespreche mit Ihnen die verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Dabei werde ich Sie natürlich auch explizit über das subkutane Stirnlift informieren.  Hier finden Sie ebenfalls Informationen zum Stirnlift, die für Sie von Interesse sein könnten.